Mittwoch, 29. Juni 2011

Na gut, dann also doch "Tower Defense"

(Das ist ein Artikel von Jens, aus dem alten Blog importiert)





Seit Weihnachten liegt in meinem Steam account "Defense Grid" herum und ich hab's nie gespielt. Es war eines der Spiele, die im Dezember so radikal reduziert waren daß ich mir dachte "Was soll's, für die paar Euro fuffzig nimmste das mal mit, wer weiß: Vielleicht gefällt dir's ja." und die Screens sahen ok genug aus um so im Vorbeiklicken anzunehmen, dass es sich hier um so ne Art Leisure Strategy Game handeln müsste.

Nachdem ichs dann hatte bemerkte ich, dass es sich dabei in Wahrheit um ein "Tower Defense" handelt - eine Spielsorte, die ich auf dem iPhone ein paar mal ausprobiert habe, um dieses Spielprinzip mal zu verstehen und nachvollziehen zu können, warum es so derart beliebt ist, das mich aber kein einziges Mal begeistern oder sonstwie länger interessieren konnte als eine Viertelstunde.



Ich hatte Defense Grid daher zunächst als Fehlkauf ignoriert und bis ich es am Ende doch mal ausprobiert habe verging ein halbes Jahr. Allerdings geschah etwas interessantes: Ich erwischte mich dabei, dass es mir Spaß machte und das nicht zu knapp. DG hatte weder den Billig-Look noch die hauchdünne Pseudostory, die all die anderen Tower Defense Games so eintönig und gleichförmig machte, die ich bisher ausprobiert habe. Das Game hat eine liebevolle (natürlich dennoch nicht arg anspruchsvolle) Story mit viel Witz, einen schönen Sci-Fi Endzeit-Stil mit sehr ansprechende Grafiken, einer ordentlichen Sound- und Musikkulisse und jede Menge kleine Features, die es zu einem unterhaltsamen, ausgereiften und runden Spiel machen.

Der Schwierigkeitgrad ist prima ausbalanciert: Die ersten drei, vier Level sind schnell zu beherrschen, aber dennoch knifflig, je perfekter man sie lösen möchte. Danach wird's schnell Ernster, aber nie unfair. Ich habe nie das Gefühl gehabt, jetzt nur noch mit Glück zu spielen oder in völlige Hektik zu verfallen. DG artet auch nicht in Arbeit aus sondern hält einen guten Spaßlevel aufrecht: Geschickt dosierte Hektikparts mit fiesen Bossgegnern oder sich kreuzenden Angriffswellen wechseln sich ab mit Gegnergruppen, deren Zerstörung - wenn die Türme gut positioniert sind - gewissermaßen unvermeidlich ist. Man wird also auch innerhalb des Levels immer mal wieder mit dem Beweis, dass man alles richtig gemacht hat, dadurch belohnt, dass man sich zurücklehnen kann und in Ruhe seinen Verteidigungsanlagen bei der Arbeit zusehen kann. Sowas passiert in anderen Spielen viel zu selten, meist steigt der Frustrations- und Hektiklevel ja immer nur an, weil viel zu selten auch mal der eigene Fortschritt sichtbar gemacht und der Grad der Beherrschung des Spiels gefeiert wird.

Natürlich ist DG immer noch kein "Hardcore"-Titel. Aber es hat mich dem Tower Defense Genre endlich nahegebracht und ich werds sicherlich noch ein Weilchen weiter spielen.

Dienstag, 14. Juni 2011

Portal 0.5

Ein wenig "Portal" + das gute alte Verschiebepuzzle = Continuity. Liebevoll gestaltet , minimal und doch fesselnd und beruhigend. Schönes Ding.

[caption id="attachment_1031" align="aligncenter" width="328" caption="Bring mich nach Hause!"]Bring mich nach Hause![/caption]

Samstag, 11. Juni 2011

Freitag, 10. Juni 2011

Happy when it rains

NFS11 2011-06-10 19-27-32-32

Um froh zu sein bedarf es wenig. Zum Beispiel wenn es ein kleines Update bei NFS:HP (3) gibt und nun bei einer Regenfahrt auch tatsächlich Regen zu sehen ist und nicht nur nasse Straßen und mit Regen-Sound.
Allerdings ließ sich das nicht so richtig mit einen Screenshot festhalten.

Bloß nicht abwimmeln lassen


Casual games hatten wir ja schon lange nicht mehr. Das Wimmelbildspiel nicht gleich Wimmelbildspiel ist habe ich ja hier auch schon einmal festgestellt. Ohnehin sind ja Casual Games für zwischen einer stressigen FPS-Runde oder einem feschen Autorennen ja mal ganz entspannt. Und dann muss es ja nicht immer Solitair sein.
Nun sind die WImmelbildspiele neben den ganzen Karten und Steinchen-Spielen ganz gut auf dem Vormarsch. Die simplen Suchspielchen gibt es unterdessen zu hauf. Aber mittlerweile haben sich ein paar Entwickler von Wimmelbildspielen in eine andere Richtung aufgemacht. Die MYSTERY CASE FILES Serie hat sich schon vor ein paar Jahren auf diesen Pfad der adventuremäßigen Hidden Objects Spielen begeben. So hat schon das frühe RAVENHEARST neben den Wimmelabschnitten nicht nur eine fortlaufende Geschichte, sondern auch ein paar Kombinationsrätsel, wie man sie aus den klassichen Grafikadventuren oder den MYSTH-Spielen kennt.
Das oben im Video gezeigte MYSTERY OF MORTLAKE MANSION ist nicht aus der MCF-Serie (und als alter Adventure-Fan fallen einen gleich zwei Titel ein, die hier abgekupfert zu sein scheinen: MANIAC MANSION und MORTVILLE MANOR), aber betritt hier die selben Pfade. Es gibt eine spannende Geschichte, neben den Suchspielchen muss man auch Dinge in einem Raum suchen und in einem Anderen einsetzen oder gar kombinieren, es gibt Steinchenverschiebespiele um eine Schloss aufzubekommen und andere kleine Kombirätsel. Also fast alles was ein klassisches Grafikadventure ausmacht. Es fehlen eigentlich nur die Multichoice-Gespräche! Das Spiel macht auf jeden Fall sehr viel Spaß (und das nicht nur für Zwwischendurch) und ist für unter 10 Euro zu haben.

3DS - Das erste große Update

In der ganzen Hysterie um Wii U ist eigentlich das erste richtige Software-Update für den 3DS ein wenig unter gegangen. Bevor ich mich dem zu wende noch ein paar Worte von mir zu der Wii U:
Das erste was ich lass war "HD-Grafik" und ich dachte "Na endlich!". Das sah ich ein Photo des "neuen" Wii-Gehäuses und dachte "Wiie jetzt?". Aber dann sah ich den Wii-U-Controler und dachte "WTF?!?!" Allerdings habe ich das 2005 auch gedacht, als ich die ersten Pics zu der Wiimote gesehen hatte. Bleibt vielleicht einfach abzuwarten was daraus gemacht wird und wie die Spielehersteller darauf reagieren werden. Die Reaktionen war ja in den letzten Tagen recht unterschiedlich. So zwischen "Wii have a revolution.. again!" und "Bullshit!" war alles dabei. Was mich irritiert ist, das Nintendo nicht auch gleich mit einer Killerapplikation daher gekommen ist! Sie kennen doch das Geschäft. Die innovativste Hardware nutzt nichts, wenn es keine Software dafür gibt, das man sie unbedingt kaufen will. Bei der Wii war es simple und einfach Wii Sports. Ich kenne Leute die nur Wii Sports und Wii Mario Kart für die Wii haben und damit hoch zufrieden sind. Daher eigentlich ein Geniestreich. Wenn sich da Nintendo mit dem Wii-U-Controler nicht was einfallen lassen, dann könnte es eng werden. Auch ein Flop ist selbst bei Nintendo nicht unmöglich. Man denke nur an den Virtual Boy !

Zurück zum 3DS, von dessen Erfolg ich auch noch nicht so überzeugt bin. Denn so ein Must-have ist das in meinen Augen nicht was er so zu bieten hat. Es sei denn man ist wie meine Little Miss Gamer Nintendogs-Fan. Sreetfighter IV hat mich auch nicht vom Hocker gehauen. Aber das liegt vielleicht daran, das ich nicht so ein großer Beat'm'up-Fan bin.
Jetzt gab es die Tage also das erst große Software-Update für den 3DS.

Montag, 6. Juni 2011

Wie jetzt...

(Artikel von Jens, aus dem alten Blog importiert)

Die neue Tomb Raider Homepage begrüßt den werten Besucher erst ein mal mit der Aufforderung, sein Alter anzugeben. Allerdings kann man dieser nicht wirklich nachkommen:

Sonntag, 5. Juni 2011

Amnesia: The Dark Descent

Amnesia ist wirklich mal etwas ganz Anderes. Ein FPS-Game. Eine First Person Scary Game. Adventures die aus der ersten Perspektive gespielt werden gibt es ja. Dabei handelt es sich allerdings dann eben um 3D-Shooter oder Schleichspiele. Je nachdem gibt und gab es bei solchen Spielen immer was zu gewinnen. Man war am Ende immer der große Held usw. Wiederum Grusel-Adeventure hat es auch immer wieder gegeben. So wie die beiden PHANTASMAGORIA Teile. Hier gab es dann etwas zu gruseln, aber immer schön in der Filmperspektive. Und jetzt kommt Amnesia. Schon zu Anfang des Spiels wird einen gleich gesagt, das man gar nicht gewinnen kann (höchstens an Erfahrung). Und so wird man in einen dunklen Raum entlassen und steht da nun rum ohne etwas wie eine Waffe (nicht einmal eine Brechstange) und ist ausser von der Dunkelheit auch noch von unheimlichen Geräuschen umgeben.



Dieses Spiel sollte man am besten im Dunkeln und mit guten Kopfhörern spielen. Schon nach einer viertel Stunde ist man völlig fertig. Man wird ganz schnell zu Daniel, dem Protagonisten des Spiels. Man schleicht durchs Dunkel, spät vorsichtig um Ecken, öffnet Türen nur ganz vorsichtig und natürlich nur nach dem man vorher an jener gelauscht hat und fürchtet sich! Ja, so richtig! Immer wieder gibt es ein paar schöne Schreckmomente a la John Carpenter´s HALLOWEEN. Da zuckt man richtig zusammen. Gänsehaut pur.

Einfach mal die Demo runterladen (z.B. hier) und antesten. Wenn es gefällt kostet es nur 15 Euro, die es wirklich wert sind. Ich hätte dafür auch mehr ausgegeben.
Who will be afraid of the dark?