Mittwoch, 23. September 2009

Lose/Lose

Computerspiele sind gefährlich? Für Lose/Lose gilt das tatsächlich, denn mit jedem abgeschossenen Raumschiff "stirbt" eine Datei auf der Festplatte - zufällig ausgewählt und unwiederbringlich. Die Entwickler verstehen das Programm als Kunst. [golem]
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Kommentare:

jensscholz hat gesagt…

Ich erinnre mich dunkel an ein Spiel, das ebenfalls die Dateien der eigenen Festplatte in den Spielablauf integriert hat. Ohne diese zu verändern zwar, aber dadurch wurde jedes Spiel individuell.

rollinger hat gesagt…

Oh das klingt interessant. KaWumm erzählte mal was von einem Game wo man sich wie im Uraltdoom beschoß, aber sich gegenseitig die Prozesse abschoß. Wenn man den Tastaturtreiber früh erwischte, sah es schlecht aus.
AUf dem C64 gab es ein Rollenspiel, wenn man da starb hatte man noch 10 Sekunden die Diskette aus der Floppy zu ziehen, bevor sie formatiert wurde.

jensscholz hat gesagt…

Haha, klingt lustig!

KaWumm hat gesagt…

Jupp, das war ein Doom-Port für Linux und nannte sich psDoom.

http://psdoom.sourceforge.net/

Jedes Monster war mit einer Prozessnummer versehen. Ein Treffer änderte die Priorität des Prozesses, war dass Monter tot, so war die Gleichzusetzten mit dem Linux-Befehl "kill". Hat einen Riesenspass gemacht. Selbst wenn alle Monster (sprich: Prozesse) ich in einem Raum aufhielten und man mit der BFG draufging, war es nicht möglich, das Betriebssystem zum absturz zu bringen. Man musste halt gegebenenfalls einige Treiber wieder von der Konsole aus neu laden.